
Über Finsternis
Ein dunkler Kreis liegt auf einem Feld aus Licht.
An seinen Rändern erscheint eine blasse Korona: ein feiner Schein, der zu etwas zu gehören scheint, das dahinter verborgen ist. Kleine Lichtspuren sammeln sich, verblassen und kehren entlang der Grenze zwischen Schatten und Helligkeit zurück.
Nichts ist ganz still. Eclipse besteht aus Dunkelheit, sich überlagernden Formen und Schichten leuchtender Partikel und erweckt den Eindruck eines astronomischen Ereignisses, angehalten in dem Moment, in dem ein Körper vor einem anderen vorbeizieht.
Was passiert, wenn du bleibst
Der Schatten reagiert auf deine Anwesenheit.
Bewege dich durch den Raum, und das Gleichgewicht zwischen Dunkelheit und Licht beginnt sich zu verschieben. Die Korona verändert sich, je nachdem, wie viel von der verborgenen Helligkeit sichtbar wird.
Bleib nah am Rand und achte darauf, wie eine kleine Bewegung den Schein ringsum verwandeln kann. Entferne dich, und das Bild findet ein anderes Gleichgewicht.
Was zuerst wie eine einzelne dunkle Form wirkt, wird nach und nach zu einer Begegnung mehrerer Dinge: des Lichts, des Körpers, der es verdeckt, und des Raums dazwischen.
Woher es kommt
Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn der Mond zwischen Erde und Sonne tritt und das Sonnenlicht vorübergehend ganz oder teilweise verdeckt.
Bei einer totalen Sonnenfinsternis wird die Korona der Sonne, ihre äußere Atmosphäre, als zarter Lichtkranz sichtbar, der über die Silhouette des Mondes hinausreicht. Der dunkelste Teil des Mondschattens heißt Kernschatten; der hellere Bereich darum ist der Halbschatten.
Eclipse nimmt diese Beziehungen zwischen Licht, Ausrichtung und Schatten zum Ausgangspunkt. Es ist keine Simulation eines bestimmten Himmelsereignisses, sondern eine interaktive Deutung von etwas, das man sonst nur aus der Ferne beobachtet: dem Moment, in dem das Verbergen des einen etwas anderes sichtbar macht.
Zum Ausprobieren
- Bewege dich langsam am Rand des Schattens entlang.
- Halte an einer Stelle inne und beobachte die Korona.
- Erkunde den Unterschied zwischen einer kleinen und einer weiten Bewegung.
- Lass das Licht zur Ruhe kommen, bevor du dich wieder näherst.
So erkundest du Finsternis
Erkunde mit Maus, Touchscreen oder deinen Händen.
Maus und Tastatur
- Bewege den Zeigerverschiebe Perspektive und Tiefe.
- Halte die Maustaste gedrücktzieh den Schatten beiseite und lass das Licht durch.
- Lass die Taste loslass den Schatten langsam zurückkehren.
- Nutze Mausrad oder ↑ ↓weite oder sammle die Korona.
Touch
- Gleite mit einem Finger über die Szeneverschiebe Perspektive und Tiefe.
- Halte einen Finger kurz stillzieh den Schatten beiseite und lass das Licht durch.
- Hebe den Fingerlass den Schatten langsam zurückkehren.
- Spreize zwei Finger oder führe sie zusammenweite oder sammle die Korona.
Hände mit Kamera
- Zeige mit dem Zeigefingerverschiebe Perspektive und Tiefe.
- Führe Daumen und Zeigefinger zusammen und halte sie sozieh den Schatten beiseite und lass das Licht durch.
- Trenne Daumen und Zeigefingerlass den Schatten langsam zurückkehren.
- Öffne die Hand oder schließe die Faustweite oder sammle die Korona.
Maus, Touch oder Tastatur genügen. „Hände“ zeigt hier nur Anleitungen an und schaltet die Kamera nicht ein.